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Fotos

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Szenenfotos aus dem Theaterhaus Frankfurt, Mai 2016   © Kathrin Schander

Szenenfotos vom OpenAir-Special, Odenwald September 2016   © Antje Nass

Pressestimmen

In der Print-Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 10.05.2016 erschien unter dem Titel "Java und Togo" eine Kritik von Eva-Maria Magel anlässlich der Uraufführung. Der Artikel darf aus rechtlichen Gründen hier leider nur zusammenfassend wiedergegeben werden.

 

Zusammenfassung:

Theaterkritikerin Eva-Maria Magel schreibt darin, dass Charis Nass hingebungsvoll und voller Energie dieses Stück über ein unbändiges und wildes Mädchen spielt. Das Publikum wird mit wenig Requisiten bestens unterhalten, wenn das Mädchen die herrlichen Streiche der Horde der rasenden Banditen nachspielt (wie Wasserbomben werfen und wunderbare Rachefeldzüge gegen gemeine Erwachsene zu planen). Diese Streichen entfalten auch heute noch ihre Wirkung. Genauso nachvollziehbar dargestellt sei aber auch Wut des Kindes ungerechte Erwachsenenwelt.  Neben den amüsanten Streichen würde aber auch den Kindern im Publikum Nachdenklichkeit mit auf dem Weg gegeben und vermittelt, dass Ehrlichkeit und Hinterfragen gute Ratgeber sind.

Frau Magel zieht in dem Artikel auch Parallelen zu den Heldinnen anderer Roman von Irmgard Keun, wie zum Beispiel "Gilgi, eine von uns", "Das kunstseidene Mädchen" und "Kind aller Länder".

 

 

Im ECHO Odenwald erschien am 07.09.2016 unter dem Titel "Mitreißendes Solo im Hof"  eine Kritik von Heidemarie Canis über das OpenAir-Special in Erbach-Schönnen.

 

Auszug:

"[...] Die Beweglichkeit von Nass, ihre ungestüme Art, ihre Aussprache, alles zeigt, wie sehr sie sich mit der Figur ihres Stücks auseinandergesetzt hat. Fast einem Jungen gleich, gehört das Mädchen einer Bande an, die im Stadtpark eine Höhle hat. Es ist die Zeit des Ersten Weltkrieg, auch die Kinder bekommen die Schrecken mit, leben aber trotzdem in ihrer eigenen Welt und wünschen sich nichts mehr, als dass der Kaiser endlich Frieden macht: „Denn der Kaiser kann alles, weil er Kaiser ist.“  [...]  Bei der Aufführung in Schönnen wurden alle erdenklichen Ecken des Hofes einbezogen. Hier eilte Charis Nass über den Hof, dort erkletterte sie eine Trittleiter, da bestieg sie eine alte Zinkbadewanne zum Feuerwehrspiel. Und ein Einkochkessel war gut dafür, mit den Toten Kontakt zu bekommen. Die Kinder, die auf Decken vor dem Publikum lagerten, waren begeistert – ebenso wie die Erwachsenen. Bei den Älteren unter ihnen kam sicherlich manchmal ein gewisser Erkennungswert hinzu.[...]"

Den kompletten Artikel kann man im Online-Archiv hier nachlesen.

 

Am 01.11.2016 erschien unter dem Titel "Mitreißendes Leuchten" eine Blog-Kritik der Essener Schritstellerin Mischa Bach zu unserem Gastspiel im Theater der leere Raum 

 

Auszug:

"[...] Katja Lillih Leinenweber und Charis Nass müssen bereits bei der Dramatisierung von Irmgard Keuns Roman ein gutes Gespür gehabt haben, wo man der wunderbaren, teils altmodischen, teils aber so eigenen Sprache Keuns folgen muss, und wo es besser ist, zusammenzuziehen, beherzt zu streichen und darüber jede Menge Schwung in die Sache zu bringen. Chapeau – ich hätte mich gewiss im Prosadickicht verirrt!

Doch aus einem Roman ein Stück zu schaffen ist das Eine, dies dann gekonnt auf die Bühne zu bringen, eine andere Aufgabe – erst recht, wenn das Publikum, an das man sich richtet, zwischen acht und achtzig Jahren alt sein dürfte. Charis Nass spielt das Mädchen, das eigentlich einfach Kind sein will unter den widrigen Bedingungen im Deutschland des ersten Weltkriegs so, als habe sie nie vergessen, wie es ist, wenn man Kind ist.[...]"

Die komplette Blog-Kritik kann man hier nachlesen